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Guten Tag! Willkommen auf der Projektseite von KatSDBDies ist die Projektseite der KatastrophenSchutzDatenBank. Das Projekt befindet sich aktuell im Neuaufbau als Webanwendung. Auf dieser Seite erfahren Sie, was KatSDB kann, wie weit die Entwicklung ist und was als Nächstes geplant ist. KatSDB wird unter der GNU Affero General Public License v3 veröffentlicht und darf im Rahmen dieser Lizenz frei genutzt, angepasst und weitergegeben werden. Über einen Backlink würden wir uns freuen.
In vielen Landkreisen liegen die Daten des Zivil- und Katastrophenschutzes heute in zahlreichen Excel-Dateien auf einem Netzlaufwerk, verteilt über verschiedene Ordner, Portale und Zuständigkeiten. Wer wissen will, welches Funkgerät auf welchem Fahrzeug verbaut ist, welche SIM-Karte zu welchem Tablet gehört oder ob im Lager noch genug Sandsäcke vorhanden sind, muss oft lange suchen. Genau hier setzt KatSDB an.
Was ist KatSDB?
KatSDB ist eine zentrale Datenverwaltung für den Zivil- und Katastrophenschutz auf Landkreisebene. Statt verstreuter Listen gibt es einen bekannten Anlaufpunkt, an dem Funkgeräte, SIM-Karten, Fahrzeuge, Wachen, Relaisstationen, Sirenen und Lagerbestände gemeinsam gepflegt werden. Das Ziel ist ganz einfach: Arbeitserleichterung im Alltag und ein schneller Überblick, wenn es darauf ankommt.
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Ein Ort für alle Daten:
Alle Fachbereiche arbeiten in derselben Anwendung. Ein Funkgerät kennt seine Wache, seine Person und sein Fahrzeug, eine Wache zeigt ihre Fahrzeuge an, und auf der Karte sind alle Standorte auf einen Blick zu sehen. Doppelte Pflege derselben Information in mehreren Dateien entfällt.
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Einheitliche Schreibweisen:
Stammdaten-Kataloge sorgen dafür, dass ein Gerätemodell wie „Sepura SCG2229“ immer gleich heißt. Das macht Suchen, Filtern und Auswerten zuverlässig, und modellspezifische Angaben müssen nur einmal hinterlegt werden.
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Nachvollziehbare Änderungen:
Jede Änderung wird mit altem und neuem Wert, Zeitpunkt und Handzeichen des Bearbeiters protokolliert. Änderungen eines Speichervorgangs werden gebündelt, sodass sich die Historie jedes Datensatzes direkt auf der Modulseite nachvollziehen lässt. Gelöschte Datensätze werden nur als gelöscht markiert und können jederzeit wiederhergestellt werden.
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Fristen und Fehlbestände im Blick:
Fällige Prüfungen, ablaufende Verträge, Mindesthaltbarkeitsdaten und Soll/Ist-Abweichungen im Lager werden sichtbar, bevor sie zum Problem werden.
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Einsatzbereit auch ohne Internet:
Die Karte läuft mit eigenem Kartenmaterial für den Landkreis, ganz ohne externe Kartendienste. Für den Ausfall von Strom, Netz oder Server ist ein Notfall-Export geplant, der die wichtigsten Daten als PDF-Mappe bereitstellt.
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Klare Berechtigungen:
Jeder Benutzer erhält pro Modul eine von vier Stufen: Kein (Modul nicht sichtbar), Lesen, Bearbeiten und Vollzugriff (zusätzlich gelöschte Datensätze sehen und wiederherstellen). Sensible Angaben wie PIN und PUK von SIM-Karten sind erst ab der Stufe „Bearbeiten“ sichtbar. Die Anmeldung erfolgt über die eigene Benutzerverwaltung von KatSDB, mit Kontosperre nach zu vielen Fehlversuchen, erzwingbarem Passwortwechsel und automatischer Abmeldung.
Nach der Anmeldung zeigt das Dashboard links die Terminverwaltung und rechts eine Kachel für jedes Modul, auf das der Benutzer Zugriff hat. Alle Modulseiten folgen demselben Aufbau: Kopfzeile mit Wappen, Organisation und Ort, Reiter wie Übersicht und Bearbeiten, links eine Leiste mit Aktionen, Suche und Filtern, rechts Tabelle oder Formular. Wer ein Modul kennt, findet sich in allen anderen sofort zurecht.
Folgende Module sind vorgesehen:
- Funkgeräte: MRT, HRT, FRT und DME mit allen TETRA-Daten wie OPTA, TEI, ISSI und Firmware
- Handyverträge: SIM-Karten mit Rufnummer, Tarif, Zweck und Zuordnung zu Wache und Person
- Fahrzeuge: die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes samt verbauter Funkgeräte
- Wachen: Standorte mit Ansprechpartner, Notstrom, Satelliten-Internet und Sendemast
- Relais: BOS-Relaisstationen im 4-m- und 70-cm-Band
- Sirenen: alle Sirenen im Landkreis
- Lagerverwaltung: vom Aggregat bis zur Dose Ravioli, mit Soll/Ist-Bestand, Prüfungen und Ausleihen
- Karte: Wachen, Relais, Sirenen und Geräte auf einer offline-fähigen Karte
Eine ausführliche Beschreibung aller Module finden Sie auf der Seite Module.
Wie ist der Status?
Neuaufbau KatSDB befindet sich derzeit im Neuaufbau als Webanwendung. Das Projekt hat bereits mehrere Stufen durchlaufen: Begonnen hat es als Access-Split-Datenbank mit VBA, danach folgte eine Desktop-Anwendung in C# mit WinForms, zunächst mit SQLite und später mit PostgreSQL. Weil die Desktop-Variante zu langsam vorankam, fiel im Oktober 2026 die Entscheidung für einen Neustart als Webanwendung. Die C#-Version dient seitdem als fachliche und optische Vorlage, die Erfahrungen daraus fließen direkt in die neue Version ein.
Technisch setzt die neue Version auf bewährte und weit verbreitete Komponenten:
- Framework: PHP mit Laravel 13, die Oberfläche entsteht mit Blade und Livewire
- Datenbank: MariaDB, da die meisten Webspaces genau diese Datenbank anbieten
- Karte: MapLibre mit einer eigenen PMTiles-Datei für den Landkreis
- Einsatzgröße: ausgelegt für etwa fünf bis sechs gleichzeitige Benutzer
Damit lässt sich KatSDB auf einem gewöhnlichen Webspace betreiben, ohne eigene Server-Infrastruktur.
Was ist geplant?
Die Umsetzung erfolgt Schritt für Schritt. Zuerst entsteht das Fundament, auf dem alle Fachmodule aufbauen:
- Datenbank-Grundgerüst: Benutzer, Einheiten, Positionen, Module, Berechtigungen, Einstellungen und Änderungsprotokoll
- Grundlayout, Anmeldung und Dashboard
- Benutzerverwaltung: Konten mit Stammdaten, Einheit, Position, Handzeichen und Zugriffsrechten pro Modul
- Einstellungen: Organisation, Design und Wappen, Sicherheitsregeln, E-Mail-Versand und Datensicherung
- Automatisches Änderungsprotokoll für alle Module
- Fachmodule, beginnend mit der Lagerverwaltung
- Extras, beginnend mit Fristen-Übersicht und Änderungsprotokoll
Unter „Extras“ entstehen außerdem modulübergreifende Werkzeuge für alle Benutzer:
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Fristen-Übersicht:
Fällige Prüfungen, ablaufende Verträge und Mindesthaltbarkeitsdaten aus allen Modulen in einer Liste.
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Fehlbestände:
Alle Soll/Ist-Abweichungen sowie offene und überfällige Ausleihen auf einen Blick.
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Erreichbarkeitsliste:
Kontakte sortiert nach Einheit und Position, als PDF zum Ausdrucken.
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Notfall-Export:
Die wichtigsten Daten als PDF-Mappe, damit sie auch bei einem Ausfall von Strom, Netz oder Server verfügbar sind.
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Import und Export:
Datenaustausch per CSV oder Excel, damit vorhandene Listen übernommen werden können.
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Etiketten und Barcodes:
Druck von Etiketten für Geräte und Lagerplätze.
Noch offen sind unter anderem der genaue Feldumfang für Fahrzeuge, Relais und Sirenen, die Gestaltung der Terminverwaltung auf dem Dashboard und die Ablagestruktur für Prüfprotokolle und Anhänge. Anregungen aus der Praxis sind hier besonders willkommen.
Wie können Sie KatSDB unterstützen?
KatSDB entsteht aus der Praxis für die Praxis. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie das Projekt unterstützen können:
- Spenden: Mit einer Spende helfen Sie, Entwicklung, Webserver und Werkzeuge zu finanzieren. Alle Möglichkeiten finden Sie auf der Seite Donate.
- Mitarbeit: Wenn Sie sich mit PHP, Laravel, Livewire oder MariaDB auskennen, können Sie aktiv an der Entwicklung mitarbeiten. Jede helfende Hand ist willkommen!
- Fachwissen: Sie arbeiten selbst im Zivil- oder Katastrophenschutz? Dann helfen Ihre Erfahrungen enorm, zum Beispiel beim Feldumfang für Fahrzeuge, Relais und Sirenen.
- Testen und Feedback: Tester sind immer willkommen, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern und Fehler frühzeitig zu entdecken.
Falls Sie Fragen haben oder mitmachen möchten, nutzen Sie gerne das Kontaktformular. Gemeinsam machen wir KatSDB zu einem echten Werkzeug für den Katastrophenschutz!
KatSDB - Alle Daten an einem Ort. Auch wenn es darauf ankommt.
